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Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:
DAX knapp im Plus erwartet
Der DAX zeigt sich nach dem Kursrutsch vom Vortag vorbörslich knapp behauptet. L&S taxiert den Leitindex derzeit auf 6.599 Punkte (-0,11 Prozent). Der US-Arbeitsmarktbericht (14.30 Uhr) steht heute im Blick. Draghi-Aussagen vom Vortag dürften noch nachwirken.
Moody's stuft Slowenien ab
Die US-Ratingagentur Moody's hat das Rating für die Bonität Sloweniens auf Baa2 gesenkt von vorher A2. Der Ausblick ist negativ. Wirtschaftsexperten gehen zudem davon aus, dass Slowenien schon bald unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen muss. Die faulen Kredite bei den slowenischen Banken werden auf 6 bis 8 Milliarden Euro geschätzt. Zudem bekommt die Regierung das Budgetdefizit nicht in den Griff.
Rösler skeptisch über Griechenland-Fortschritte
Bundeswirtschaftsminister Rösler ist skeptisch, was die Entwicklung in Griechenland angeht. "Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass es in Griechenland weiterhin erhebliche Defizite gibt. Bei der Umsetzung der zugesagten Verwaltungsreform oder der angekündigten Privatisierung von Staatsvermögen beispielsweise gibt es kaum Fortschritte", sagte er den "Ruhr Nachrichten".
Moni schmiedet Anleihenbündnis gegen Merkel
Italiens Ministerpräsident Monti will offenbar ein Bündnis gegen Merkel schmieden. Laut FTD sucht er Verbündete für einen Anleihekauf durch den ESM. Spanien ziehe aber nicht mit.
Haftung Deutschlands für ESM nicht unbegrenzt
Steffen Kampeter, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, weist Medienberichte zurück, wonach die Haftung Deutschlands für den ESM unbegrenzt sei. Die Haftung sei auf 190 Milliarden Euro begrenzt, schreibt er in einem Gastbeitrag für die FAZ. Es gebe keine Möglichkeit, diese Summe ohne Beteiligung des Bundestags zu verändern.
Allianz rechnet mit Unwetterbelastungen
Allianz rechnet im dritten Quartal mit einer Belastung aus Unwettern und Überschwemmungen von bis zu 100 Millionen Euro. Die Dürre in den USA könnte zu Verlusten bei der Ernteausfallversicherung führen.
SAP: Einigung im Datenklau-Streit mit Oracle
SAP und Oracle einigen sich in dem fünf Jahre andauernden Datenklau-Streit. SAP zahlt Schadenersatz an den US-Rivalen in Höhe von 306 Millionen US-Dollar.
Sebastian Weber,