Jandaya Wake Up Call: DAX, Slowenien, ESM, D-Mark, Hochfrequenzhandel, Commerzbank, EUR/CHF

Kategorie: Marktberichte | Top-Artikel | Marktberichte (Trackbox: Intraday Marktkommentierung) | Datum: 28.06.2012

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Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:

DAX leicht im Plus gesehen
Der DAX zeigt sich vorbörslich kaum verändert. Finspreads taxiert den Leitindex derzeit auf 6.232 Punkte (Xetra-Schluss: 6.228,99).

Slowenien: Größte Bank ruft nach Hilfe
Slowenien wird zum neuen Sorgenkind der EU. Die größte Bank des Landes ruft laut "Handelsblatt" nach staatlicher Hilfe. Wegen der rasant gestiegenen Verschuldung kann Slowenien den Banken aber kaum noch helfen.

ESM-Einführung dürfte sich verzögern
Nach einem Bericht der "Welt" gehen Experten des Centrums für Europäische Politik (CEP) davon aus, dass sich die Einführung des ESM durch die Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht um mehrere Monate verzögern wird. Im Anschluss an das Eilverfahren sei ein umfängliches Hauptsacheverfahren zu erwarten, heißt es.

Oettinger: Merkel ist stärkste Person Europas
EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als "die stärkste Person in Europa" bezeichnet. Eurobonds erteilte Oettinger "zum jetzigen Zeitpunkt" eine Absage. "Die lösen unsere Probleme der Gegenwart nicht. Die kann man ohne Vertragsänderung nicht einführen", sagte Oettinger im "Deutschlandfunk".

41% der Deutschen wollen D-Mark zurück
Umfrage: Wenn es einen Volksentscheid über eine Mitgliedschaft Deutschlands in der EU gäbe, würden 51 Prozent für einen Verbleib stimmen, 28 Prozent würden für einen Austritt votieren. Für eine Beibehaltung der gemeinsamen Währung plädierten 43 Prozent, 41 Prozent wollen die D-Mark wieder einführen.

Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler
Das Bundesfinanzministerium plant laut FAZ eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler. "Um den Gefahren des Hochfrequenzhandels wirksam zu begegnen, ist eine umfassende Transparenz sicherzustellen", heißt es in einem Eckpunktepapier. Es werde auch an eine Mindesthaltedauer für Handelsaufträge von beispielsweise 0,5 Sekunden gedacht.

Commerzbank wandelt Lohnforderungen um
Die Aktien der Commerzbank sind vorbörslich der schwächste DAX-Wert, aktuell -2,95 Prozent auf 1,32 Euro. Die Bank hat Lohnforderungen in Aktien umgewandelt. Die Zahl der Aktien steigt um 176,5 Millionen bzw 3,2 Prozent. Platzierungspreis laut Händlern bei 1,24 bis 1,29 Euro.

SNB will an Euro-Kursuntergrenzen festhalten
SNB-Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine bezeichnet die von der Notenbank festgelegte Euro-Kursuntergrenze von 1,20 Franken als essenziell für die Wirtschaft des Landes.

Bild: ©flickr.com/arthur_chapman

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Über den Autor:

Sebastian Weber,
Redakteur

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