Jandaya Wake Up Call: DAX, Griechenland, Schuldenschnitt, Exportpreise, Stromnetze

Kategorien: Märkte | Top-Stories | Datum: 27.11.2012

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Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse:

DAX am Dienstag fester erwartet
Der deutsche Leitindex DAX zeigt sich vorbörslich freundlich. IG Markets taxiert den Leitindex auf 7.346 Punkte (Xetra-Schluss: 7.292,03).

EU und IWF einigen sich auf Athen-Hilfen
Der IWF hat Zugeständnisse bei der Griechenland-Hilfe gemacht. Demnach stimmte IWF-Chefin Lagarde zu, Athen bei der Schuldensenkung mehr Zeit zu geben. Die Schuldenquote muss bis 2020 auf 124 Prozent des BIP (bisher 120 Prozent) sinken. Griechenland soll von den Finanzhilfen in Höhe von 43,7 Milliarden Euro zudem noch 34,4 Milliarden Euro in diesem Jahr bekommen. Der Restbetrag soll Anfang kommenden Jahres dreigeteilt fließen, wenn Athen bestimmte Bedingungen erfüllt. Des Weiteren sollen die Zinsen aus dem ersten Rettungsprogramm um 100 Basispunkte sinken. "Damit ist die KfW knapp, aber gerade noch an den Refinanzierungskosten", kommentiert Bundesfinanzminister Schäuble.

Steinmeier: Schuldenschnitt unvermeidbar
SPD-Fraktionschef Steinmeier geht auch nach der Einigung auf Hilfen für Griechenland davon aus, dass ein Schuldenschnitt nicht zu vermeiden ist. "Er ist verschoben worden auf einen Zeitpunkt nach der Bundestagswahl", sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Die Bundesregierung versuche, "sich an den Wahrheiten erneut vorbei zu mogeln."

Exportpreise sinken gegenüber dem Vormonat
Die Exportpreise in Deutschland sind im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent angestiegen, nach ebenfalls +1,7 Prozent im Vormonat. Die Importpreise haben im selben Zeitraum um 1,5 Prozent zulegen (Vorjahr: +1,8 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat gingen die Exportpreise indes um 0,2 Prozent zurück (Vormonat: -0,1 Prozent).

CDU-Wirtschaftsrat kritisiert Regierung
CDU-Wirtschaftsrat kritisiert schwarz-gelbe Bundesregierung. Man höre "sich mehrende Stimmen in der Wirtschaft", die mit dem Regierungskurs in Sachen Energiepolitik und Demographie-Vorsorge absolut unzufrieden seien, sagte Generalsekretär Wolfgang Steiger der "Leipziger Volkszeitung".

Handelsblatt: Stromnetze haben starke Schwächen
Nach einem Bericht von Netzagentur und Kartellamt haben die Stromnetze in Deutschland eklatante Schwächen. Die Netze seien überlastet und brenzlige Situationen nicht mehr der Ausnahmefall, sondern alltäglich. Häufiger denn je mussten die Betreiber von Stromübertragungsnetzen zuletzt eingreifen, weil die "Sicherheit und Zuverlässigkeit" der Versorgung "gefährdet oder gestört" war.

Deutsche Forfait baut Gewinne aus
DF Deutsche Forfait steigert den Gewinn in den ersten neun Monaten um 14 Prozent auf 2,1 Millionen Euro bei einem Forfaitierungsvolumen von 519,0 Millionen Euro (VJ: 524,9 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr wird ein deutlich positives Konzernergebnis erwartet.

Über den Autor:

Sebastian Weber,
Redakteur

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