Jandaya Briefing - Griechenland, JPMorgan, Facebook, Italien

Kategorie: Marktberichte | Trackbox US | Top-Artikel | Marktberichte (Trackbox: Intraday Marktkommentierung) | Datum: 18.05.2012

Chart
delayed 25,76 -1,87% mehr Optionen

Mit Jandaya live und direkt im Flow des Marktes. Jandaya Briefing: das Wichtigste des Tages - pünktlich um 16:00 Uhr auf Ihrem Trading-Desk: www.jandaya.de

Die wichtigsten Meldungen des Tages:

EU und EZB erarbeiten Notfallplan für Euro-Austritt Griechenlands

Die EU-Kommission und die Europäische Zentralbank (EZB) bereiten sich auf einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands vor. "Abteilungen in der Europäischen Zentralbank und in der Europäischen Kommission" arbeiteten an Notfall-Szenarien für den Fall, "dass es Griechenland nicht schafft", sagte EU-Handelskommissar Karel De Gucht der belgischen Zeitung "De Standaard".

JPMorgan-Verlust könnte auf 5 Milliarden Dollar wachsen

Die Spekulationsverluste der Investmentbank J.P. Morgan Chase & Co. könnten auf bis zu fünf Milliarden Dollar anwachsen, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Diese Zahl sei Konzernchef Jamie Dimon als möglicher Maximalverlust genannt worden. Laut "New York Times" nutzen Hedgefonds und Spekulanten die Notlage der Bank gezielt aus. Ursprünglich hatte JPMorgan die Verluste auf rund zwei Milliarden Dollar beziffert.

Facebook: Erster Handelstag mit Spannung erwartet

Anleger weltweit warten mit Spannung auf den ersten Handelstag von Facebook an der US-Technologiebörse Nasdaq. Die Anteilsscheine wurden zu 38 Dollar und damit am oberen Rand der Preisspanne bei den Anlegern platziert. Die Gesamtbewertung des Social-Network-Betreibers beträgt 104 Milliarden Dollar. Das Unternehmen und seine alten Eigentümer nehmen auf einen Schlag 16 Milliarden Dollar ein, mit der sogenannten Mehrzuteilungsoption sogar bis zu 18,4 Milliarden Dollar. Ab 17.00 Uhr MESZ werden die Aktien an der Nasdaq gehandelt.

Griechenland: Sparbefürworter könnten Neuwahlen gewinnen

Die pro-europäischen Parteien in Griechenland können bei den Neuwahlen am 17. Juni möglicherweise doch eine Mehrheit der Parlamentssitze erringen. Wie der griechische Fernsehsender Alpha berichtet, würden Konservative und Sozialisten laut einer neuen Umfrage zusammen auf 164 der 300 Parlamentssitze kommen. Damit wäre eine knappe Parlamentsmehrheit für die Befürworter der Sparprogramme gesichert.

Griechenland: Bundesfinanzministerium fordert weiter die Einhaltung der Sparauflagen

Das Bundesfinanzministerium hat am Freitag erneut betont, dass es keine Neuverhandlung der griechischen Sparauflagen geben wird. "Griechenland muss sich an das Programm halten", sagte ein Sprecher. In Bezug auf Spanien rechnet die Bundesregierung weiter damit, dass das Land die Probleme in seinem Bankensektor ohne Hilfe durch die Euro-Rettungsschirme lösen kann.

Merkel telefoniert mit Griechenlands Staatspräsident

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Freitag mit dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias telefoniert. Bei dem Gespräch sei es um die dramatische Lage des Euro-Landes gegangen, sagte Vize-Regierungssprecher Georg Streiter in Berlin. Deutschland und die Euro-Partner setzten darauf, dass nach den Neuwahlen am 17. Juni schnell eine handlungsfähige Regierung gebildet werde.

Italien: Auftragseingang der Industrie steigt leicht

In Italien ist der Auftragseingang der Industrie im März gestiegen, nachdem in den ersten beiden Monaten des Jahres ein deutlicher Rückgang verzeichnet worden war. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Auftragseingang im März um 3,5 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte. Im Februar war ein Rückgang um 2,6 Prozent verzeichnet worden. Im Januar hatte das Minus sogar bei 7,7 Prozent gelegen.

Die wichtigsten Meldungen der Vorbörse können Sie hier nachlesen Jandaya Wake Up Call: das Wichtigste der Vorbörse

Den aktuellen Beitrag von Jandaya TV können Sie hier aufrufen: JandayaTV: USA verhängen Strafzölle gegen chinesische Solarhersteller

Bild: ©flickr.com/arthur_chapman

Diskussion zu diesem Artikel:

Über den Autor:

Oliver Baron,
Redakteur

Umfrage

Nach einer alten Börsenregel soll man nicht alle Eier in einen Korb legen und nur auf eine einzige Anlage-Klasse setzen. Macht diese Empfehlung vor dem Hintergrund der „Alternativlosigkeit“ von Aktien überhaupt noch Sinn? Zuletzt konnte man ja auch schon einige Umschichtungen sehen.


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.