Iran-Embargo könnte Öl laut IWF um 30% verteuern

Kategorie: News Warenterminbörsen | Sektor Rohstoffe | Datum: 25.01. 17:47

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Washington D.C. (BoerseGo.de) – Ein Embargo der Öl-Exporte des Iran könnte den Ölpreis nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 20 bis 30 Prozent verteuern. Durch die Finanzsanktionen der USA und dem Einfuhrverbot der Europäischen Union (EU) könnte der Iran gegenüber dem jetzigen Stand täglich bis zu 1,5 Millionen Barrel Öl weniger ausführen, so die Meinung. Der Iran ist der fünftgrößte Öl-Produzent der Welt.

Der französische Ölkonzern Total rechnet dagegen nicht mit einem dramatischen Anstieg des Ölpreises. Das Öl werde dann von anderen Ländern angeboten werden, äußerte Vorstandschef Christophe de Margerie am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Konzern nimmt eigenen Angaben zufolge bereits keine Käufe aus dem Land mehr vor. Dem Iran wird vorgeworfen, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten, was die Regierung jedoch bestreitet. Die Europäische Union (EU) hat ein Öl-Embargo gegen den Iran beschlossen, welches ab dem 1. Juli vollständig in Kraft treten wird.

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