Santa Clara (BoerseGo.de) – Die Umsatzwarnung des weltgrößten Chipherstellers Intel lastet weiterhin auf dem Technologiesektor. Aufgrund von Engpässen bei Computer-Festplatten nach dem schweren Überschwemmungen in Thailand hat der Chipriese seine Umsatzprognose für das aktuelle vierte Quartal um mehr als eine Milliarden Dollar nach unten korrigiert. Produzieren die PC-Hersteller weniger Computer, sinken auch die Bestellungen für Prozessoren, die das Herzstück jedes Rechners sind.
Weiter teilte das Unternehmen aus Kalifornien mit, dass die PC-Hersteller zum Großteil erst einmal ihre gut gefüllten Lagerbestände abbauen werden. Die immer größere Beliebtheit von Smartphones und Tablet-PCs führt zu einer deutlichen Abschwächung der Nachfrage nach herkömmlichen PCs, was der Chiphersteller natürlich auch zu spüren bekommt. Die Analysten von FBR Capital kürzen nach der Umsatzwarnung ihr Kursziel für die Aktie von Intel von 29,00 auf 27,50 Dollar.
Christian Hoyer,
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