Santa Clara/ Hamburg (BoerseGo.de) - Der weltgrößte Halbleiterhersteller Intel hatte Mitte Dezember seine Umsatzprognose für das vierte Quartal nach unten revidiert. Als Ursache für die zu erwartende schwächere Umsatzentwicklung nannte Intel vor allem Lieferschwierigkeiten bei Festplatten, was in der Computerindustrie zu einem stärkeren Lagerabbau geführt habe. Nach Einschätzung des Konzerns dürfte diese Entwicklung auch im ersten Quartal 2012 weiter anhalten.
Für den deutschen Markt zeigt sich der amerikaniche Konzern hingegen unverändert optimistisch. Intel-Deutschland-Chef Christian Lamprechter erwartet im ersten Quartal 2012 keine Abschwächung des Geschäfts, sondern im Gegenteil "solides Wachstum". Dem Handelsblatt (Dienstag) sagte Lamprechter, in Deutschland investiere allem der Mittelstand weiter kräftig in neue Computer. "Unsere Vertriebspartner sind durch die Bank relativ positiv gestimmt", so Lamprechter im Gespräch.
Intel hofft auf einen Erfolg der besonders schlanken Ultrabooks. Andererseits solle das neue Betriebssystem Windows 8, das im Laufe des Jahres herauskommt, den Verkauf anheizen.
Bernd Lammert
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