Von denjenigen, die mit Preissteigerungen rechnen, machen sich 62 Prozent Sorgen um ihre Ersparnisse, bei den Frauen sogar 73 Prozent. Große Reaktionen der Anleger sind aber anscheinend nicht zu erwarten: 78 Prozent der Befragten beabsichtigen, ihr Spar- und Geldausgabeverhalten konstant zu halten. Obwohl die Mehrheit der Befragten neben Preissteigerungen keine steigenden Zinsen erwartet (54 Prozent), werden aktuell niedrig verzinste Anlageformen wie Tagesgeld oder Festgeld von 57 Prozent beziehungsweise 54 Prozent der Befragten als attraktiv eingestuft.
Darüber hinaus wächst das Misstrauen gegenüber Renditeversprechen. Bei Renditen von fünf Prozent bis unter sieben Prozent pro Jahr bezweifeln 30 Prozent die Seriosität eines Investmentfonds. Acht Prozent der Befragten stellen bereits bei in Aussicht gestellten Renditen bis zu fünf Prozent die Seriosität eines Fondsangebots in Frage. Keinerlei Einschätzung können 14 Prozent der Befragten geben, bei den Frauen hat sogar fast jede Vierte (23 Prozent) keine konkreten Vorstellungen, welche Renditen mit Fonds realistisch erzielbar sind.
Martin Pachtner,
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