Tokio (BoerseGo.de) - In Japan ist die Stimmung unter großen Unternehmen von 4,3 Punkten im Vorquartal auf 10 Punkte gestiegen. Dies geht aus der Erhebung des Finanzministeriums hervor. Weiters bekundeten die Unternehmen die Bereitschaft ihre Ausgaben für Fabriksanlagen und Ausrüstung im laufenden Geschäftsjahr um 9,7 Prozent zu steigern. Vor drei Monaten erfolgte noch die Inaussichtstellung zu Investitionskürzungen von 5,5 Prozent.
Zum Ergebnis der Umfrage führte eine bis 15. Mai durchgeführte Befragung von 15.828 großen Unternehmen. Zur Klassifizierung als Großunternehmen ist eine Kapitalstärke von mehr als einer Milliarde Yen bzw. 11 Millionen Dollar erforderlich. Die Umfrage diente insbesonders einer Beantwortung der Frage, ob sich die Bedingungen gegenüber dem Vorquartal verbesserten. Eine positive Zahl indiziert einen Überhang der Optimisten gegenüber den Pessimisten.
Gemäß dem Shinko Research-Volkswirt Norio Miyagawa ergibt sich aus dem Bericht die wichtige Erkenntnis, dass sich das Geschäftsklima trotz der Instabilität an den Finanzmärkten verbesserte. Die Unternehmen seien dazu übergegangen Ausgaben zu tätigen, um veraltete Anlagen durch neue zu ersetzen. Die Erholung habe jedoch kein solches Ausmaß erreicht, um dadurch die Produktionskapazität zu steigern. Die Erholung erfasse aber allmählich die Dienstleistungsbranche. Der am 1. Juli zur Veröffentlichung anstehende Tanken-Bericht dürfte daher eine ähnliche Verbesserung aufweisen, heißt es weiter von Miyagawa.

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