INTEL – 10 Jahre Verkaufshorror sind jetzt vorbei?

Kategorie: godmode-trader: Kommentar | Kommentare Startseite CH | Onvista Chartanalysen | Weygands Finanzmarktprognosen | Datum: 25.10.2011

Chart
delayed 25,74 0,35% mehr Optionen

Intel konnte am vergangenen Dienstag nachbörslich mit dem Quartalsbericht überzeugen. Vor allem der angehobene Ausblick angesichts der aktuellen Gesamtwirtschaftslage wurde vom Markt sehr positiv aufgenommen. Die weitere Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms um 10 Milliarden US Dollar, was immerhin dem 6fachen des aktuellen Tagesumsatzes entspricht, wirkt in diesem Zusammenhang ebenfalls stützend.

Damit gelingt Intel nach rund anderthalbjähriger Konsolidierung jetzt der Ausbruch aus einer Seitwärtszone nach oben. Das ist mittel- bis langfristig gesehen aber noch nicht alles. Es wird mit dem Überwinden von ca. 23 $ nun auch der langfristige mehrfach getestete Abwärtstrend seit dem Jahr 2001 überwunden. Damit macht Intel den Weg frei, eine rund ein Jahrzehnt andauernde Korrekturbewegung zu beenden. Erste große Ziele lassen sich bei 28,00 $ und ca. 30,00 $ definieren. Längerfristig kann es aber, sofern der Gesamtmarkt nicht zu schwach wird, deutlich darüber hinaus gehen. Kurzfristig kann es durchaus im Bereich der 25,00 $ noch zu einem Rücksetzer kommen, dieser sollte aber nicht mehr deutlicher unter die 23,00 $ führen. Gefährdet wird das Chartbild mittelfristig darüber hinaus erst wieder unter 19,00 $.
 



Ein Einstieg zum aktuellen Zeitpunkt bietet sich nach dem zuletzt erfolgten Anstieg nicht mehr an. Hier gilt es, eine Konsolidierung abzuwarten. Da der Ausbruch bereits vor dem Quartalsbericht startete wurde innerhalb des AktienPremiumTraders bereits bei 23,17 $ eine Position eröffnet, was sich bisher ausgezahlt hat. Die Position läuft derzeit stabil an und besitzt auch bis zum ersten Ziel noch deutlich über 10% Restpotenzial obwohl Intel nicht mehr zu den volatilen Aktien zählt. Bis auf 30 $, und das ist in den kommenden Monaten bei relativ stabilem Gesamtmarkt durchaus möglich, wären noch 20% zu erzielen. Gegebenenfalls bietet sich noch die Möglichkeit, die Position auszubauen, was wir derzeit abwarten.

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Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader GodmodeTrader.de
 

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