New York (BoerseGo.de) - In den USA nimmt die Wirksamkeit des von der Regierung implementierten Programms zur Verringerung von Zwangsvollstreckungen in zunehmender Weise ab. So sind die mit Hilfe des "Home Affordable Modification Programm" (HAMP) durchgeführten Hypotheken-Modifizierungen für finanzschwache Hausbesitzer im September mit dem geringsten Zuwachs seit einem Jahr gestiegen. Dies gab gemäß einem Bericht von Bloomberg zu Wochenbeginn das Finanzministerium bekannt. Im abgelaufenen Monat haben 27.840 von Zwangsvollstreckung bedrohte Kreditnehmer die Eignung für eine permanente Umwandlung zugesprochen erhalten. Dies entspricht gegenüber dem Vormonat einer Steigerung von 5,9 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der unter dem Programm bislang installierten permanenten Kreditumwandlungen auf insgesamt 495.898. Weiters sind seit der im Vorjahr erfolgten Einführung des 50 Milliarden Dollar-HAMP-Programms Versuche für 1,37 Millionen Modifikationen unternommen worden. Davon gelangten jedoch 53 Prozent zur Stornierung. Damit bleibt das zum Start ausgerufene Ziel der Regierung von mehr als drei Millionen erfolgreichen Modifikationen noch weit entfernt.
Die bisherigen permanenten Modifikationen haben die monatliche Belastung für die Kreditnehmer um durchschnittlich 520,68 Dollar reduziert. Gleichzeitig drückten die in dem Programm involvierten Hausbesitzer ihren Anteil monatlicher Schuldenzahlungen gegenüber dem eigenen Einkommen von 80 Prozent vor der Inanspruchnahme auf 63 Prozent, heißt es weiter aus dem Finanzministerium.
Hypotheken Hilfsprogramm in USA bietet immer weniger Unterstützung
Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 26.10.2010
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