Harte Zeiten für Geldmarktfonds

Kategorie: US-Markt News | Top-Artikel | Datum: 22.12.2008

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New York (BoerseGo.de) – Einem Bericht der Financial Times zufolge müssen Geldmarktfonds ihre Gebühren erhöhen oder sich neuen Anlegergeldern verschließen, um weiter profitabel zu bleiben, solange sich die Rendite nahe Null bewegt. Die Geldmarktfonds, die insgesamt ein Kapital von 3.800 Milliarden Dollar verwalten und große Kapitalzuflüsse erfahren haben, sind betroffen von den eingefrorenen Kreditmärkten, der Verwicklung in Fehlspekulationen mit zweitklassigen Hypothekenkrediten und der Vertrauenskrise der Anleger, die von ihrer Anlagesumme weniger zurückerhalten als ursprünglich eingezahlt.

Nach Einschätzung des Fondsmanagers  Jim McDonald von T Rowe Preis ist es in der gegenwärtigen Situation mehr oder mehr weniger unmöglich, einen Gewinn mit einem Geldmarktfonds zu erzielen, solange die Kurzfristzinsen auf dem jetzigen Niveau verbleiben. „Eine Option bestehe darin, den Fonds zu schließen“, so Jim McDonald.

Letzte Woche machte US-Fonds-Anbieter Vanguard zwei seiner Geldmarktfonds für institutionelle Anleger dicht, während die Kollegen von Credit Suisse First Bosten verlauten ließen, dass sie sich vom Management von Geldmarktfonds in den USA verabschieden würden und das in drei ihrer Fonds angesammelte Vermögen von acht Milliarden Dollar liquidieren würden.
Bild: ©iStockphoto.com/ fountain_of_useless_info

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Über den Autor:

Christian Hoyer,
Redakteur

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