München (BoerseGo.de) – Bei der verzweifelten Suche nach neuen Einnahmen hat Griechenland nun das Technologieunternehmen Siemens im Visier. Athen will nun einen Bußgeldbescheid in Höhe von 200 Millionen Euro an den Konzern schicken. Damit soll nach fast fünf Jahren die Schmiergeldaffäre gesühnt werden, wie das „Handelsblatt“ berichtete. Siemens wollte zu dem Bericht keine Stellung nehmen.
Bereits im Januar hat die griechische Regierung mitgeteilt gegen Siemens vorzugehen. "Es ist der starke Wille der Regierung, dass der Staat entschädigt wird", so ein Regierungssprecher damals. Siemens befindet sich seit längerem auf Lösungssuche mit der griechischen Regierung. Eine rechtliche Grundlage für die Forderungen sei bis jetzt aber nicht erkennbar, heißt es im Umfeld des Unternehmens. Siemens wird von Griechenland vorgeworfen Schmiergelder gezahlt zu haben, um Aufträge von Staatsfirmen zu erhalten.
Christian Zoller
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