Athen (BoerseGo.de) – Bis zum Donnerstagmorgen haben die Vertreter der griechischen Regierungs- und Oppositionsparteien um das neue Sparpaket gerungen. „Die Partiechefs haben sich auf alle Themen außer einem geeinigt“, hieß es am Ende aus dem Büro des griechischen Regierungschefs Lucas Papademos. Eine neue Runde der Rentenkürzung um 15 Prozent wollte die Opposition nicht hinnehmen. „Dieses muss noch mit der ´Troika´ besprochen werden.“
Doch das übrige Sparprogramm wurde abgesegnet. Und das hat es bereits in sich: Eingefrorene Gehälter, niedrigere Mindestlöhne, höhere Gesundheitskosten, weniger Staatsdiener – bis 2015 sollen 150.000 Beamte gehen.
„Ich hoffe, dass das Treffen der Eurogruppe stattfindet und das neue Programm genehmigt. Davon hängt das finanzielle Überleben unseres Landes ab“, sagte der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Donnerstagmorgen im Fernsehen. Die Euro-Finanzminister sollen am Donnerstagabend zu Beratungen in Brüssel zusammentreffen. Unterdessen demonstriert das Volk auf der Straße weiter.
Susanne Schulz
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