Amberg (BoerseGo.de) - Der Automobilzulieferer Grammer AG verweist in den ersten neun Monaten 2011 auf einen Umsatzanstieg von 19,7 Prozent auf 810,4 Millionen Euro, nach 677,0 Millionen Euro im Vorjahr. Das Konzern-EBIT konnte um 56,5 Prozent auf 36,0 Millionen Euro gesteigert werden. Die EBIT-Marge kletterte entsprechend von 3,4 auf 4,4 Prozent. Nach Steuern resultierte ein Ergebnis von 15,8 Millionen Euro, nach 8,9 Millionen Euro Millionen im Vorjahr.
"Wie bereits in den Vorquartalen war die positive Ergebnisentwicklung des dritten Quartals 2011 von der weltweit guten Marktentwicklung in allen Bereichen der Fahrzeugindustrie getrieben", kommentiert das Unternehmen. "Trotz der weiterhin hohen Auftrags- und Umsatzsituation verhinderten die endgültige Werkstilllegung in Immenstetten bei Amberg, Neuanläufe von Großprojekten und ungünstige Währungsentwicklungen ein noch besseres Ergebens im dritten Quartal", heißt es weiter.
Für das Gesamtjahr 2011 rechnet der Vorstand der Grammer AG mit einem Umsatzwachstum von über 10 Prozent auf über 1 Milliarde Euro und einer EBIT-Rendite von rund 4,4 Prozent. Risikofaktoren sieht das Unternehmen in den Entwicklungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten sowie bei der aktuellen Kurzfristigkeit und Volatilität in den Ordervolumina der Kunden.
Sebastian Weber,
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