Akron (BoerseGo.de) - Der US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber verfehlt im vierten Quartal trotz Umsatz- und Gewinnanstiegs die optimistischen Prognosen der Analysten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, verbesserte sich der Nettogewinn im Berichtsquartal auf 18 Millionen US-Dollar bzw. 7 Cents je Aktie, nach einem Nettoverlust von 177 Millionen US-Dollar bzw. 73 Cents je Aktie vor Jahresfrist. Bereinigt um Sondereffekte belief sich der Gewinn auf 3 Cents und damit um 21 Cents unter der Prognose der Wall Street.
Der Umsatz im Berichtszeitraum erhöhte sich dank höherer Absatzpreise von 5,07 Milliarden US-Dollar auf 5,68 Milliarden US-Dollar. Analysten erhofften sich hier indes 5,9 Milliarden US-Dollar.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Reifenabsatz auf einem ähnlichen Niveau wie 2011. Die Rohstoffkosten sollen im ersten Halbjahr hingegen um 20 bis 25 Prozent ansteigen, wie Goodyear weiter prognostiziert. Im zweiten Halbjahr sollte die Kostendynamik dann wieder abflachen.
Bernd Lammert
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