Goldpreis könnte bei Geldverknappung laut Strategen bis auf $800 sinken

Kategorie: US-Markt News | Investmentstrategen / Technische Analysten | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 25.01.2010

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New York (BoerseGo.de) - Gold wird gemäß dem Finanzinformationsdienstleister Tech Ticker von vielen Experten als sichere Sache und ultimative Absicherung gegen einen Inflationsanstieg als Folge der Ausgabenstrategie der US-Regierung und eines allgemeinen wirtschaftlichen Chaos angesehen. Es werde allgemein davon ausgegangen, dass der jüngste Rückgang des Goldpreises nur als Pause im weiteren Weg auf 2.000, 3.000, 5.000 Dollar oder sogar noch höhere Notierungen anzusehen ist. Gold habe in den vergangenen Jahren an Wert und Ansehen gewonnen.

Mit dem Fondsmanager Thomas Winmill von Midas Fund findet sich jemand mit einem weniger überschwänglichen Ausblick für das Edelmetall als unter den meisten amderen Strategen. Die weltweite Liquidität ist nach Ansicht von Winmill in Verfestigung begriffen. Dadurch bestehe für harte Vermögensanlagen wie eben Gold üblicherweise ein Belastungsfaktor. “Falls in den USA eine Disziplin im Bereich des Haushalts und der Geldpolitik entsteht sehe ich einen Goldpreis der gegenüber dem aktuellen Niveau fast 30 Prozent niedriger steht und bis auf die Marginalkosten der Produktion auf rund 800 Dollar je Unze sinkt”.  Winmill geht jedoch von keiner raschen Disziplinanwendung durch Amerika aus. Er rechnet daher für das erste Quartal mit einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.200 Dollar je Unze. Das Restjahr gehe möglicherweise mit einem Anstieg von 100 Dollar pro Quartal einher. Genauso wie die meisten anderen Goldbullen stellt für Winmill Gold als große Absicherung gegen eine Schwäche des Dollars dar. Der Dollar befinde sich in einer potenziellen Krise. Dies allein durch die Annäherung der Staatsverschuldung in den USA auf 100 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Falls der Dollar in eine Blase gerät verfüge Gold über aussichtsreiche Perspektiven. Der Goldpreis sei jedoch mit relativ hoher Volatilität behaftet und vielen exogenen Faktoren ausgesetzt. Neuen Investoren empfehle er daher nicht mehr als 10 Prozent ihrer Vermögensbestände in Gold anzulegen. Älteren Investoren sei zur Begrenzung ihrer Engagements in Gold und eine Hinwendung zu Dividendenzahlungen von Goldminenbetreibern geraten. Als Anlagefavorit nennt der Stratege die in London ansässige Fresnillo. In seiner Gunst stehen weiters BHP Billiton, Barrick Gold und Newmont Mining. 

Bild: ©www.flickr.com/covilha

Diskussion zu diesem Artikel:

  • 1

    - schrieb am 07.09.11 um 14:00 Uhr:

    ***** Goldminen beachten !!!!! ****

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