New York (BoerseGo.de) - Die US-Notenbank wird wegen der Schwächung der Konjunktur ihre Strategie der lockeren Geldpolitik voraussichtlich erneut verstärken. Davon geht Bloomberg zufolge der Goldman Sachs-Chefvolkswirt Jan Hatzius aus. Er habe die Erwartung, dass die Federal Reserve mittels Vermögenskäufe oder anderer unkonventioneller Maßnahmen die monetäre Stimulierung wieder anzukurbeln versucht. Falls die Federal Reserve einen Entscheid zum Ankauf von noch mehr Wertpapieren fällt dürfte deren entsprechende Ausrichtung nicht bei einem Volumen von weniger als einer Billion Dollar liegen. Die weltgrößte Volkswirtschaft wachse in diesem Jahr mit einem geringeren als von der Notenbank prognostizierten Tempo. Hatzius rechnet für die zweite Jahreshälfte mit einem Wachstum von 1,5 Prozent. Die Arbeitslosenrate dürfte im nächsten Jahr von derzeit 9,5 Prozent auf 10 Prozent steigen. Bezüglich der Hauspreise sieht der Experte über die kommenden ein bis zwei Jahre einen landesweiten durchschnittlichen Rückgang von weniger als 4 Prozent. Hiefür spreche der hohe Bestand bei Häusern. Letztendlich gebe es im Ausmaß des derzeit noch reichlich vorhandenen Überangebots den besten Indikator für die künftige Entwicklung der Hauspreise, führte Hatzius im Rahmen eines Interviews weiter aus.
Goldman Sachs-Ökonom: Konjunkturschwäche zwingt Fed zu mehr Stimulierung
Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 24.08.2010
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