Zürich (BoerseGo.de) – Schwächere Einkaufsmanagerindizes aus Europa und ein schwächerer Richmond-Fed-Index aus den USA haben am Dienstag den Verkaufsdruck auf die Rohstoffe erhöht. Da die wichtigen Frühindikatoren derzeit keine Stabilisierung zeigen, nimmt der Gegenwind für die Rohstoffe laut der Credit Suisse (Research Daily) derzeit zu. Man glaubt, dass die Preise in den kommenden Tagen weiter nachgeben könnten.
Die Feinunze Gold verbilligte sich in diesem Umfeld um 1,10 US-Dollar, was der zweite Handelstag in Folge im Minus war. Die Experten sehen in dem starken US-Dollar derzeit einen Hemmschuh für einen Anstieg des Edelmetalls. Mit Blick auf die Entwicklung von Gold in anderen Währungen wie dem Schweizer Franken oder dem Euro zeige sich dagegen eine bessere Performance. Gold habe derzeit hauptsächlich mit der Stärke des US-Dollar zu kämpfen.
"Gold wird im Moment als riskante Anlageklasse betrachtet. Derzeit wird eher der US-Dollar als Sicherer Hafen angesehen und weniger das Gold“, zitierte MarketWatch Frank Lesh, Analyst bei FuturePath Trading.
