Zürich (BoerseGo.de) – Das Edelmetall Gold hat den Mittwoch mit einem Kursverlust beendet. Nach Einschätzung der Rohstoffanalysten der Credit Suisse (Research Daily) ist dies auf die Verzögerungen bei den griechischen Schuldenverhandlungen zurückzuführen. Die Goldpreise seien zudem derzeit anfällig für Kursverluste aufgrund von saisonalen Effekten. Gold entwickelt sich zyklisch gesehen im Februar meist schwächer.
Aufgrund der negativen saisonalen Einflüsse benötige der Markt für Kurssteigerungen daher derzeit fundamentale Unterstützung. Es würde daher nicht überraschen, wenn sich die Marktteilnehmer vor den heutigen geldpolitischen Sitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of England (BoE) nervös zeigen sollten.
Insbesondere Aussagen seitens der EZB zu weiteren geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen könnten bei Gold zu einer positiven Preisreaktion führen, so die Meinung. Charttechnisch sei es derzeit wichtig, dass sich die Goldpreise kurzfristig über der technischen Unterstützung bei 1.720 US-Dollar halten können.
Jens Lüders
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