Die Analysten des Börsenbriefs „Der Goldreport“ bezeichnen die jüngsten Entwicklungen in der Eurozone als „Wahnsinn“. Das Rettungspaket von 100 Milliarden Euro für die spanischen Banken zeige, dass die Politiker jeglichen Bezug zum Geld verloren haben. Es werde alles gerettet, was als systemrelevant angesehen werde.
In einigen Jahrzehnten werde man in Lehrbüchern erklären, dass es offensichtlich war, dass die Finanzwelt zusammenbrechen musste. Ein aufgeblähtes Geldsystem könne nicht mit noch mehr Schulden gerettet werden.
"Geld das niemand hat, rettet kaputte Banken", so der Wortlaut. Die Autoren gehen mittel- bis langfristig von deutlich steigenden Goldkursen aus. Aktuell handelt das Edelmetall bei 1.594 US-Dollar je Feinunze.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
