Zürich (BoerseGo.de) – Gold gibt zum Wochenschluss erneut nach, hält sich aber mit 1.715,35 US-Dollar im Tief über seinem am 7. Februar erreichten Tief bei 1.710,40 US-Dollar je Feinunze. Die EZB hat ihren Leitzins bei ihrer gestrigen geldpolitischen Sitzung unverändert bei 1,00 Prozent belassen. In der folgenden Pressekonferenz sprach EZB-Präsident Draghi von einer großen Unsicherheit und Abwärtsrisiken für die Wirtschaft, nachdem er in den letzten Monaten noch von „erheblichen Abwärtsrisiken“ gesprochen hatte.
„Nach dieser leichten Anpassung des Tons ist eine Leitzinssenkung im März nun etwas weniger wahrscheinlich. Dies dämpft die Stimmung an den Edelmetallmärkten“, schreibt der Credit-Suisse-Analyst Tobias Merath im heutigen „Research Daily – Commodities“. Dennoch weise insbesondere Gold immer noch ein gewisses positives technisches Momentum auf. „Unseres Erachtens könnte der Goldpreis den Widerstand bei 1.750 US-Dollar in den nächsten Tagen erneut testen. Diese Schwelle könnte jedoch massiven Widerstand leisten“, so Merath.
Tomke Hansmann
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