Die globalen Maislager werden sich nach Einschätzung der US-Landwirtschaftsbehörde USDA in der Erntesaison 2011/12 leicht leeren. Die neueste Schätzung geht von einem globalen Lagerbestand von 125,35 Millionen Tonnen aus. Die USDA senkte gestern die Prognose für Argentiniens Ernte in der laufenden Saison auf 22 Millionen Tonnen, was 15 Prozent weniger ist als noch im Januar erwartet.
Insgesamt liegen die Schätzungen der USDA auf dem Niveau des International Grains Council. Dieser geht davon aus, dass die Lagervorräte in der Erntesaison 2011/12 auf 125 Millionen Tonnen sinken werden, nach 131 Millionen Tonnen in der Vorsaison. Der globale Lagerbestand würde demnach um 6 Prozent zurückgehen.
Mais für die Lieferung im März fiel nach der Bekanntgabe der neuesten Lagerschätzung der USDA um 0,4 Prozent auf 6,345 US-Dollar pro Scheffel. Der Preis hat diese Woche um rund 1,6 Prozent nachgegeben.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Jens Lüders
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