Linz (BoerseGo.de) – Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine gerät nun auch angesichts der Schuldenkrise ins Schwitzen. Das Unternehmen schraubte seine Prognose zurück. Das Management erwartet nun für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr sogar einen Gewinnrückgang. Wie der Konzern am Donnerstag mitteilte, habe die Krise nun die Realwirtschaft erfasst und es kündige sich ein schwieriges zweites Halbjahr an.
Voestalpine hatte bislang eine deutliche Ergebnisverbesserung in Aussicht gestellt. Das erste Geschäftshalbjahr war bei dem Stahlkocher auch noch äußerst positiv verlaufen. Der Umsatz war um 15 Prozent auf knapp 6 Milliarden Euro gestiegen. Das EBIT hatte um 28 Prozent auf 531 Millionen Euro zugelegt.
Doch der Rückgang in der Stahlbranche werde nicht von Dauer sein, sondern eher einer „zyklischen Abkühlung im Gefolge des breiten Wirtschaftsaufschwungs“ entsprechen. Solange sich die Schuldenkrise nicht verschlimmere, rechne man mit einer Rückkehr zum Wachstum im Laufe der ersten Hälfte des kommenden Jahres.
