Arlington (BoerseGo.de) – Der ehemalige Präsident der Notenbank in Kansas, Thomas Hoenig, hat sich heute auf der American Bankers-Konferenz kritisch zur Geldpolitik in den USA geäußert. Den dritten Anleiheaufkauf (QE3) der US-Notenbank Fed hält er für falsch. Zudem hält er die niedrigen Zinsen für völlig unangemessen.
„Die Zinsen der Federal Reserve sind immer noch die gleichen wie vor zwei Jahren als ich noch ein stimmberechtigtes Mitglied der Zentralbank war. Die niedrigen Zinsen führen zu einer Fehlallokation des Kapitals. Meine Position hat sich in den letzten zwei Jahren nicht verändert. Die Politik ist falsch und gefährlich.“
Hoenig hat im Laufe des Jahres mehrfach beklagt, dass gewaltige Geldsummen in den Markt gepumpt werden. Seiner Meinung nach sollte ein Ausstieg aus der Geldschwemme vorbereitet werden. Dem Markt müsse man perspektivisch ein Ende der Nullzinspolitik aufzeigen, so die Meinung.
