Franklin Templeton: Frühindikatoren geben Hinweise auf Marktaussichten
Kategorie: Fonds-News | Datum: 30.08.2010
„Noch im März 2009 steckten die Volkswirtschaften in der Rezession und die Ertragserwartungen waren sehr gering. Doch da die LEIs danach aufwärts tendierten und die Rezession zuließ, dass starke Unternehmen ihre Margen erhöhen konnten, übertrafen die Quartalserträge allmählich die Erwartungen“, sagt Brent. Während die großen Industrieländer die Rezession hinter sich ließen, hätten die Ertragsmeldungen die Aktienkurse in den letzten Quartalen weiterhin gestützt. Doch da sich die Vorausbestimmung der Aktienmärkte vermutlich auf den Konjunkturausblick für 2011 stützt, ist Brent nicht überzeugt, dass sich die aktuellen Ertragserwartungen bestätigen können. Für den Moment erscheine eine nachhaltige Durchschlagskraft des Wirtschaftsaufschwungs immer mehr von anhaltend starkem Wachstum in Schwellenmärkten und rohstoffreichen Ländern abhängig.
Kurz gesagt geht der Franklin Templeton-Analyst davon aus, dass auch noch im 2. Quartal und möglicherweise im dritten weiterhin robuste Ertragszahlen gemeldet werden, erkennbar sei jedoch eine Diskrepanz zwischen dem nachlassenden Wirtschaftswachstum und den Ertragserwartungen für 2011. Bis dahin sollten die großen Ertragssprünge vermutlich zumindest Anzeichen für Abschwächung zeigen und Aktien sollten gegenüber Anleihen weiter an Dynamik verlieren.
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