Feri gibt fondsgebundenen Versicherungen schlechte Noten

Kategorie: Fonds-News | Versicherungs-News | Geldanlage | Datum: 22.06.2010

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Bad Homburg (BoerseGo.de) - Eine Studie der Ratingagentur Feri hat ergeben, dass ein Großteil der im Rahmen fondsgebundener Versicherungen vertriebener Fonds erhebliche Schwächen aufweist. So erhält nur jedes vierte Produkt ein Top-Rating A oder B und kann so mittelfristig eine stabile überdurchschnittliche Performance bei verhältnismäßig geringem Risiko vorweisen. Während die Flaggschifffonds der Branche, wie der Templeton Growth Fund, gegenüber ihrer früheren Performance eingebüßt hätten, würden insbesondere die Eigenprodukte der Sparkassen und Genossenschaftsbanken häufig schlechter abschneiden als Konkurrenzprodukte.

"Der Anteil der Top-Ratings unter den hauseigenen Fonds liegt mit nur 16 Prozent deutlich niedriger als bei Fremdfonds mit 29 Prozent", kommentiert André Härtel von Feri. Die Studie basiert auf der Auswertung von 2994 Fonds, welche von mehr als 60 fondsgebundenen Versicherungen zur Auswahl angeboten werden. Dabei wurde jeder Fonds relativ zu seiner Vergleichsgruppe bewertet. Die Fondsbewertung erfolgte nach dem etablierten Feri-Fonds-Rating sowie nach drei weiteren Performance- und Risikokennzahlen über ein, drei und fünf Jahre.
Bild: ©iStockphoto.com/bokeyphoto

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