Fed überlegt Plan für Ausstieg aus Billiggeldpolitik

Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 08.02. 20:48

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New York (BoerseGo.de) – Nach einem Bericht im Wall Street Journal wird US-Notenbankchef Ben Bernanke diese Woche mit dem Entwurf eines Planes für den Ausstieg aus der Billiggeldpolitik beginnen, der dann in die Tat umgesetzt werden könnte, sobald die Fed eine ausreichende Erholung der US-Wirtschaft als gegeben ansieht. Das Kernstück wird ein neues Werkzeug sein, das der Kongress der Notenbank im Oktober 2008 gegeben hat. Dabei handelt es sich um einen Zinssatz, den die Fed den Banken für das Geld zahlt, dass sie als überschüssige Geldreserve bei der Notenbank lassen. Der gegenwärtige Zinssatz für überschüssige Geldreserven liegt aktuell bei 0,25 Prozent.

Die Fed ist immer noch einige Monate davon entfernt, den Zinssatz anzuheben oder damit zu beginnen, die Geldflut wieder auszutrocknen, die sie in den Jahren 2008 und 2009 in das Finanzsystem gepumpt hat. Aber mit Blick auf die Zukunft, wenn eine hinreichend starke Wirtschaft ein Anziehen der Geldpolitik rechtfertigt, haben Experten schon seit Monaten darüber diskutiert, welche Mittel eingesetzt werden sollen, wann damit begonnen werden kann und wie am besten ihre Absichten verständlich gemacht werden können. Sobald die Fed bereit ist, auf die Bremse zu treten, dann plant sie eine Anhebung der Zinsen auf überschüssige Geldreserven. Der höhere Zinssatz könnte Banken dazu verlocken, das Geld bei der Fed zu parken, das sie anderenfalls an Banken oder Verbraucher vergeben könnten.
Bild: ©Getty Images News/Chip Somodevilla

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Über den Autor:

Christian Hoyer,
Redakteur

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