Fed-Bullard: Fed wird bei möglichen Schock durch Käufe sofort handeln
Kategorie: US-Markt News | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 30.07. 16:01
New York (BoerseGo.de) - Der US-Notenbank ist zur Wiederaufnahme der Aufkäufe von Staatsanleihen geraten, falls die Wirtschaft in eine neue Abschwungphase gleitet und die Preise sinken. Dies fordert Bloomberg zufolge der Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis James Bullard. Die USA befinde sich derzeit näher an japanischen Verhältnissen als dies zu irgend einer anderen Zeit der Fall gewesen ist. Als bessere Antwort auf einen negativen Schock als Deflation biete sich in einer Ausweitung des Programms zur geldpolitischen Lockerung über den Aufkauf von Staatsanleihen. Aus aktueller Sicht sei aber eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung bis in den Herbst hinein mit dem Beginn eines Inflationsanstiegs als wahrscheinlichstes Szenario in Betracht zu ziehen. “Falls wir aber durch einen neuen Schock wie etwa einen Terroranschlag oder eine Konjunkturschwäche Asiens eine negative Überraschung erhalten sind wir durch aufgestellte Pläne zum Handeln vorbereitet“.
Ob die von der Federal Reserve befürwortete langfristige Belassung des Leitzinses auf nahe Null mit schädlichen Einflüssen verbunden ist müsse sich erst unter Beweis stellen. Obwohl einige Leute dadurch mit einer Inflationsbeschleunigung rechnen sei ebenso eine weitläufige Preisschwäche in Betracht zu ziehen. Eine Deflation könne das Finanzsystem der USA verletzen, zumal sinkende Preise zur Untergrabung der Werthaltigkeit von Finanzkontrakten wie etwa Hypotheken führen. Ähnlich wie in der großen Depression führe ein derartiger Preisverfall zur Schädigung der Kreditnehmer und letztendlich zu einer Verschärfung des Trends nach unten.
Die Inflationserwartungen zur USA hätten sich nicht wesentlich verändert und würden nur in geringem Maß nach unten zeigen. Im übrigen setze die Weltwirtschaft ihre Erholung aus der scharfen Rezession von 2008 und 2009 fort. Im Rahmen dieses Aufschwungs sei die Wirtschaft der USA durch mögliche negative Schocks als anfällig zu bezeichnen, was die Inflationserwartungen dämpft, führte Bullard im Rahmen einer von ihm präsentierten Einschätzung zur Möglichkeit einer Deflation in den USA weiter aus. James Bullard ist in diesem Jahr stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Federal Reserve.
Ob die von der Federal Reserve befürwortete langfristige Belassung des Leitzinses auf nahe Null mit schädlichen Einflüssen verbunden ist müsse sich erst unter Beweis stellen. Obwohl einige Leute dadurch mit einer Inflationsbeschleunigung rechnen sei ebenso eine weitläufige Preisschwäche in Betracht zu ziehen. Eine Deflation könne das Finanzsystem der USA verletzen, zumal sinkende Preise zur Untergrabung der Werthaltigkeit von Finanzkontrakten wie etwa Hypotheken führen. Ähnlich wie in der großen Depression führe ein derartiger Preisverfall zur Schädigung der Kreditnehmer und letztendlich zu einer Verschärfung des Trends nach unten.
Die Inflationserwartungen zur USA hätten sich nicht wesentlich verändert und würden nur in geringem Maß nach unten zeigen. Im übrigen setze die Weltwirtschaft ihre Erholung aus der scharfen Rezession von 2008 und 2009 fort. Im Rahmen dieses Aufschwungs sei die Wirtschaft der USA durch mögliche negative Schocks als anfällig zu bezeichnen, was die Inflationserwartungen dämpft, führte Bullard im Rahmen einer von ihm präsentierten Einschätzung zur Möglichkeit einer Deflation in den USA weiter aus. James Bullard ist in diesem Jahr stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Federal Reserve.
Bild: ©www.flickr.com/telmo32
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