Wie „Fastscoach" berichtet, könnte bei E.ON die „langweilige" Zeit bald vorbei sein. So stehen bei dem Energieriesen bis Jahresende Verkäufe im Wert von mindestens zehn Mrd. Euro an. Als erstes könnte es nach Medieninformationen die US-Tochter LG&E treffen. Etwas weniger Lethargie würde der Aktie auch ganz gut zu Gesicht stehen, die seit Anfang August zwischen 26 und 30 Euro hin- und her pendelt.
Für seitwärts orientierte Anleger hat „Fastscoach" deshalb auf ein Capped-Bonus-Zertifikat der RBS (AA12PX) ein Auge geworfen, dessen Laufzeit im Juni 2011 endet. Das Papier lockt dabei mit einer Barriere bei 18 Euro, was aktuell einem Puffer von 32,5 Prozent entspricht. Die Seitwärtsrendite ist mit 18,4 Prozent nicht minder attraktiv. Allerdings gibt es wie bei ähnlich interessanten Bonus-Papieren mit relativ kurzer Restlaufzeit ein Problem: Der Investor muss für das Produkt momentan 12,5 Prozent mehr ausgeben, als für eine adäquate Direktanlage. Sollte also die Barriere wider Erwarten doch nicht ausreichen, kommt das hohe Aufgeld wie ein Bumerang zurück und erhöht den Verlust entsprechend. Wer zu dem vom Chance-Risiko-Profil sehr reizvollen Papier greifen möchte, sollte sich dieses Risikos aber auf jeden Fall bewusst sein und eine Schwellenverletzung in seinem Szenario ausschließen können.
Armin Geier,
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