Fannie Mae ein Fass ohne Boden, da es offenbar wieder an Staatsgeld bedarf

Kategorie: US-Markt News | Top-Artikel | Datum: 10.11.2009

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Washington (BoerseGo.de) - Der staatlich kontrollierte Hypothekenfinanzierer Fannie Mae dürfte die Regierung um eine weitere Finanzspritze von 5,2 Milliarden Dollar bitten. Dies berichtete AP. Der Grund für das erneute Hilfsbegehren liege darin, dass sich der Konzern außerstande sieht, Steuergutschriften im Volumen von insgesamt 5,2 Milliarden Dollar zu verkaufen. So habe das Finanzministerium in der Vorwoche den Verkauf entsprechender Gutschriften auf niedrige Einkommen in Höhe von rund 2,6 Milliarden Dollar an Investoren wie etwa Goldman Sachs untersagt. Der Einspruch basiere auf der vom Finanzministerium nicht gewollten Möglichkeit einer Heranziehung der Gutschrift durch Investoren für die Reduzierung eigener Steuerforderungen. Daher bestehe die Gefahr, dass ein solcher Verkauf in einem stärker als erwarteten Entgang von Steuereinnahmen mündet.

Erst in der Vorwoche stellte Fannie Mae ein Ersuchen für weitere Nothilfen von 15 Milliarden Dollar. Damit erhöhe die Regierung über Steuergelder ihren Einsatz zur Rettung des Unternehmens auf insgesamt 60 Milliarden Dollar. 

Die unter der Hausmarktkrise schwer leidende Fannie Mae bürgt für mehr als 20 Prozent des 12 Billionen Dollar schweren Marktes für Wohnimmobilien-Kredite. 

 

Bild: ©flickr.com/NCinDC

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Über den Autor:

Christoph Huber,
Redakteur

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