FDIC: In USA gibt es mehr Problembanken

Kategorie: US-Markt News | Institutionelle - Investoren/Investmentbanken | Trackbox US | Top-Artikel | Datum: 31.08.2010

Washington (BoerseGo.de) - In den USA ist die Zahl der als problematisch eingestuften Banken im zweiten Quartal von 775 Fällen im ersten Quartal auf 829 gestiegen. Dies berichtete die staatliche Einlagensicherung Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC). Die Gewinne der Geldhäuser legten von 18 Milliarden Dollar im ersten Quartal auf 21,6 Milliarden Dollar zu. Die FDIC rechnet für 2010 weiter mit einem Anstieg der Bankpleiten gegenüber dem Vorjahr, wo 140 Institute zusammen brachen. Im bisherigen Jahresverlauf stellten sich bereits 118 Pleiten ein. 

Insbesonders unter dem Gesichtspunkt der konjunkturellen Unsicherheiten sei den Banken zur Waltung von Vorsicht und Haltung starker Reserven geraten. Das hohe Volumen an faulen Krediten reflektiere die anhaltende Schwierigkeit mit der sich viele Geldhäuser konfrontiert sehen. Jüngste Umfragen unter den Banken hätten ergeben, dass damit begonnen worden ist, Bedingungen für einige Kreditformen zu lockern. Jedoch dürfte sich die Kreditvergabe erst dann beleben, wenn das Vertrauen von Unternehmen und Konsumenten gegenüber Personaleinstellungen und Ausgaben einen Zugewinn erhält, heißt es weiter vom FDIC durch deren Vorsitzende Sheila Bair. Diese gab zusätzlich zu verstehen, dass ein möglicher Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession voraussichtlich zu keinen derart entsetzlichen Auswirkungen auf den Bankensektor wie in der letzten Rezession führen wird. Hiefür spreche der Umstand, dass sich die Kreditqualität verbesserte ein beträchtliches Maß an schwachen Krediten bereits notleidend geworden ist. Im übrigen gehe sie noch immer von einer moderaten Konjunkturerholung aus.
Bild: ©www.flickr.com/Nirmal Thacker

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Christoph Huber,
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