Luxemburg (BoerseGo.de) – In der Eurozone haben die Erzeugerpreise stark angezogen. Wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag in Luxemburg mitteilte, sind die Inflationsraten im März 2011 in der gesamten Industrie im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,7 Prozent gestiegen. Erwartet wurde ein Preisanstieg von 6,5 Prozent. Die Preise im Energiesektor nahmen sogar um 13,0 Prozent zu. Vorleistungsgüter verteuerten sich um 7,9 Prozent, Verbrauchsgüter zogen um 2,9 Prozent an. Gebrauchsgüter erhöhten sich um 1,8 Prozent und Investitionsgüter wiesen einen Anstieg 1,2 Prozent auf.
Die Erzeugerpreise beeinflussen die allgemeine Inflation zwar nicht unmittelbar. Sie schlagen aber erfahrungsgemäß nach einiger Zeit teilweise auf die Verbraucherpreise durch.
Auch im Monatsvergleich legten die Raten deutlich zu. Der Erzeugerpreisindex der Industrie erhöhte sich im März 2011 im Vergleich zum Vormonat im Euroraum um 0,7 Prozent. Im Februar nahmen die Preise um 0,8 Prozent zu.
Bernd Lammert
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