Euro trotz Griechenland-Einigung unter 1,33er-Marke

Kategorie: Marktberichte (Dow Jones) | Datum: 09.02. 17:21

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DJ DEVISEN/Euro trotz Griechenland-Einigung unter 1,33er-Marke

FRANKFURT (Dow Jones) - Kaum verändert unter der Marke von 1,33 Dollar Marke geht der Euro trotz der Nachricht um eine Einigung in Griechenland am Donnerstag aus dem europäischen Handel. "Wir hätten uns eine stärkere Aufwärtsbewegung erwartet", sagte ein Händler. Zudem stützen den Dollar deutlich bessere Wochendaten vom US-Arbeitsmarkt.

In Griechenland hatten die Parteiführer der Regierungskoalition am Nachmittag überraschend schnell den Bedingungen der internationalen Geldgeber für ein zweites Rettungspaket zugestimmt. "Die Parteichefs haben den Forderungen zugestimmt", sagte Ministerpräsident Lucas Papademos. Alle offenen Fragen seien gelöst.

Knackpunkt war nach einem Verhandlungsmarathon mit der sogenannten "Troika" aus EU, IWF und EZB eine Lücke bei den Einsparungen in Höhe von 300 Millionen Euro. Die Summe sollte ursprünglich aus dem Rentensystem kommen. Der Sprecher von Regierungschef Papademos kündigte an, dass Griechenland die 300 Millionen Euro einsparen werde, ohne zu konkretisieren, an welcher Stelle das geschehen soll.

Aktuell tagt in Brüssel weiter die Eurogruppe, um über das zweite Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro zu beraten. Allerdings soll es keine Entscheidung zu Griechenland geben, heißt es aus deutschen Regierungskreisen. In einer Pressekonferenz zur EZB-Zinsentscheidung wollte Präsident Mario Draghi nichts dazu sagen, ob und inwiefern sich die Zentralbank an einem Schuldenerlass beteiligen wird.

Die Entscheidung der EZB für gleichbleibende Zinsen war vom Markt erwartet worden. Auf Interesse stießen jedoch Maßnahmen zur erleichterten Hinterlegung von Sicherheiten (Collaterals) bei der EZB. Sieben Notenbanken haben dies beantragt. "Etwas überraschend ist nur, dass Frankreich und Österreich mit dabei sind", sagte ein Händler. Von den anderen Ländern Irland, Spanien, Italien, Zypern und Portugal sei dies hingegen erwartet worden.

Für den US-Dollar sprachen daneben die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Sie stützten die US-Devise gegen alle Haupthandelswährungen. Diese gingen überraschend um 15.000 zurück, obwohl ein Anstieg um 3.000 erwartet worden war. "Das untermauert einfach das Bild der guten US-Arbeitsmarktdaten von letzter Woche", so ein Händler.

In Großbritannien tagte ebenfalls die Bank of England. Sie weitete ihr Anleihenkaufprogramm wie erwartet um 50 Milliarden Pfund auf 325 Milliarden Pfund aus.

Die Feinunze Gold ist im Londoner Nachmittags-Fixing mit 1.748,00 Dollar festgestellt worden nach 1.733 Dollar am Vormittag.

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                Europa       Europa       Europa 
                (17.10)     (12.40)      (7.52) 
EUR/USD         1,3294       1,3273       1,3300 
USD/JPY          77,36        77,11        77,19 
EUR/JPY         102,86       102,39       102,66 
EUR/GBP         0,8391       0,8378       0,8397 
EUR/CHF         1,2113       1,2103       1,2105 
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DJG/mod/ros 
 

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