Euro etwas leichter - Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende

Kategorie: Marktberichte (Dow Jones) | Datum: 20.01. 12:09

Chart
realtime 1.575,10 0,15% mehr Optionen
realtime 1,2527 -0,10% mehr Optionen
realtime 1,2021 0,02% mehr Optionen
realtime 0,7998 0,05% mehr Optionen
realtime 99,6330 -0,03% mehr Optionen
realtime 0,9595 0,13% mehr Optionen
realtime 79,5310 0,07% mehr Optionen

DJ DEVISEN/Euro etwas leichter - Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende

FRANKFURT (Dow Jones) - Der Euro kommt am Freitagmittag etwas zurück. "Das sind Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende", so ein Händler. Vielen Marktteilnehmern sei klar, dass die Luft an der Marke von 1,30 US-Dollar erst einmal dünn werde, auch wenn die Marke eher ein psychologischer Widerstand sei als ein Widerstand aufgrund von Marktpositionen. Mit 1,2926 Dollar steht der Euro am Mittag wieder deutlicher unter der Marke, am Morgen war er bis auf 1,2987 Dollar gestiegen.

"Viele Marktteilnehmer rechnen nun auch fest mit einem positiven Ausgang der Griechenland-Krise", meint Ulrich Leuchtmann, Devisenanalyst der Commerzbank. "Damit nimmt das positive Überraschungspotenzial für den Euro nun ab", ergänzt er. Zwischen der Regierung und den Gläubigern soll zuletzt vor allem noch die Höhe des Kupons für die neuen Anleihen umstritten gewesen sein. Die griechische Regierung strebt laut Marktteilnehmern einen Kupon von drei Prozent an, während die Bankenseite deutlich höhere Vorstellungen hat. Wie es heißt, könnte die Höhe des Schuldenschnitts bei 68 Prozent liegen.

Über den Tag hinaus bleiben die Aussichten für den Euro laut Händlern aber gut. "Der Euro wird wohl noch einige Tage von der steigenden Risikobereitschaft profitieren", meint Junya Tanase, Devisenstratege von J.P.Morgan. Viele Anleger hatten zuletzt auf einen schwachen Euro gesetzt, das Drehen dieser Positionen setzt sich laut Marktteilnehmern tendenziell fort und dürfte noch andauern.

Neue Impulse könnten am Freitag von US-Immobiliendaten ausgehen. Bisher haben allerdings weder unerwartet moderate deutsche Erzeugerpreise, unerwartet gute italienische Industrieaufträge noch britische Einzelhandelsumsätze im Rahmen der Prognosen den Markt beeinflusst.

Aus technischer Sicht hat sich die Situation des Euro mit dem Bruch des im Oktober etablierten Abwärtstrends deutlich verbessert. Er verläuft bei etwa 1,2860 Dollar, in ihn sollte der Euro nun nicht mehr zurückfallen, damit das positivere Bild erhalten bleibt. Der nächste Widerstand wird nun beim Januar-Hoch bei 1,3078 Dollar gesehen.

Die Feinunze Gold ist zum Londoner Vormittag-Fixing mit 1.646,00 Dollar notiert worden nach einem Londoner Nachmittags-Fixing von 1.655,00 Dollar am Donnerstag.

=== 
          Europa        Europa      New York 
          (11.53)        (7.50)     (Do, 21.50) 
EUR/USD   1,2926        1,2978        1,2968 
USD/JPY    77,24         77,10         77,11 
EUR/JPY    99,84        100,09         99,90 
EUR/GBP   0,8361        0,8377          -- 
EUR/CHF   1,2082        1,2088          -- 
=== 
 -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires, 
 +49(0)69-29725217, herbert.rude@dowjones.com 
DJG/hru/raz 
 

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

Diskussion zu diesem Artikel:

Umfrage

Der Börsenstart der Facebook-Aktie verlief nicht ganz so vielversprechend wie erwartet. Wird der Titel dennoch eine neue Erfolgsgeschichte schreiben?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. - Deutsche Börse AG + 15 Min.

provided by vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG

Quelle: WM Datenservice

The copyright of Nikkei 225 is owned by Nikkei Inc.

The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by CME Group Index Services LLC and have been licensed for use.

For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here.