Indianapolis (BoerseGo.de) – Für den US-Pharmakonzern Eli Lilly brechen nach dem Patentverlust für das umsatzstärkste Medikament Zyprexa schwierige Zeiten an. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, belief sich der Nettogewinn im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember 2011 auf 858,2 Millionen US-Dollar bzw. 77 Cents je Aktie, nach 1,17 Milliarden US-Dollar bzw. 1,05 US-Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Bereinigt betrug der Überschuss 87 Cents je Aktie, während Analysten hier 80 Cents in Aussicht gestellt hatten.
Der Umsatz ging im Berichtszeitraum von 6,19 auf 6,05 Milliarden US-Dollar zurück. Als Grund für die zurückweichenden Hauptkennziffern gab das Unternehmen auslaufende Patente bei umsatzgenerierenden Medikamenten an. Neue Wirkstoffe hätten die hierdurch enstandenen Verluste nicht aufholen können. Im Ausblick zeigt sich der Konzern aber ungetrübt und bekräftigte frühere Prognosen. Erwartet wird nach wie vor ein 2012e EPS von 3,10 bis 3,20 US-Dollar.
Bernd Lammert
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