Die deutschen Finanzprofis sind derzeit so optimistisch gestimmt wie zuletzt im Frühjahr 2011. Die ZEW-Konjunkturerwartungen des gleichnamigen Instituts liegen im Februar 2012 bei 5,4 Punkten, nach -21,6 Punkten im Vormonat. Die Prognose lag bei schwächeren -11,6 Zählern.
Der Teilindex für die Lagebeurteilung stieg im Februar auf 40,3 Punkte, nach -28,4 Punkten im Vormonat. Die Erwartungskomponente verbesserte sich auf -8,1 Punkte, von -32,5 Punkten im Vormonat.
Die Chancen stehen nach Meinung der Umfrageteilnehmer gut, dass sich die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte erholen kann. „Stützpfeiler bleibt die Binnennachfrage, da die Verbraucher sich aufgrund der guten Arbeitsmarktlage kaum Sorgen um ihre Arbeitsplätze machen müssen“, sagte ZEW-Chef Wolfgang Franz.
Der Euro hat sich vom Downgrade mehrerer Länder der Eurozone seitens von Moody’s wieder erholen können. EUR/USD notiert aktuell bei 1,3194. Widerstand findet sich beim Hoch der letzten Woche bei 1,3321. Oberhalb dieses Bereichs liegt Widerstand bei rund 1,3500 (200-Tagelinie). Das Tagestief vom letzten Dienstag bei 1,3085 stellt die nächste größere Unterstützung.
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
Jens Lüders
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