Der Einzelhandelsumsatz in Großbritannien ist im Juni schlechter als erwartet ausgefallen. Im Vergleich zum Vormonat gab es einen Anstieg um 0,1 Prozent, wie Daten der britischen Statistikbehörde am Donnerstag zeigen. Die Prognose war von einem Anstieg um 0,6 Prozent ausgegangen, nach 1,5 Prozent im Vormonat.
In den fünf Wochen vom 27. Mai bis 30. Juni 2012 wurden Waren im Wert von nicht-saisonbereinigt 32,7 Milliarden GBP abgesetzt, im Vergleich zu 26,4 Milliarden GBP für die vier Wochen im Mai 2012 und 32,1 Milliarden GBP im Juni 2011. Dies entspricht einer durchschnittlichen Wochenausgabe der Haushalte von 6,5 Milliarden GBP im Juni 2012, 6,6 Milliarden GBP im Mai 2012 und 6,4 Milliarden GBP im Juni 2011.
Im Jahresvergleich stellte sich gegenüber Juni 2011 bei den kleinen Einzelhändlern eine bessere Entwicklung ein als bei den großen Marktanbietern. Die kleinen Einzelhändler meldeten im Jahresvergleich einen nicht-saisonbereinigten Zuwachs um 4,1 Prozent gegenüber Juni 2011, während die großen Geschäfte nur ein Plus um 1,2 Prozent verzeichneten.
EUR/GBP notiert bei 0,7851. Unterstützung liegt bei rund 0,7839 (Tief vom November 2008). Darunter würde ein weiteres Verkaufssignal entstehen. Widerstand liegt bei zunächst 0,7950 (Hoch vom 9. Juli) und dann bei 0,8042 (Hoch vom 5. Juli).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
