Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im krisengeschüttelten Spanien hat sich im zweiten Quartal nochmals verschlechtert. Daten des spanischen Statistikamts am Freitag zufolge stieg die Arbeitslosenquote auf 24,6 Prozent, was der höchste Stand seit dem Jahr 1976 ist. Bereits im Vorquartal hatte es mit 24,4 Prozent einen traurigen Wert gegeben. Befragte Analysten hatten mit einer noch schlechteren Arbeitslosenquote von 24,9 Prozent gerechnet.
Die Zahl der Erwerbstätigen sank im zweiten Quartal um 15.900 Personen und lag damit nur noch bei 17,417 Millionen. Von den Jugendlichen war rund jeder zweite ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote steigt in Spanien seit dem Jahr 2007 unaufhörlich. Damals lag die Quote bei 8,26 Prozent. 2010 stieg sie erstmals über 20,0 Prozent. Letztes Jahr lag sie im Durchschnitt bei 21,64 Prozent.
EUR/GBP notiert bei 0,7833. Bei 0,7755 hat sich ein Verlaufstief gebildet, das die nächste Unterstützung stellt. Widerstand liegt bei zunächst 0,7950 (Hoch vom 9. Juli) und dann bei 0,8042 (Hoch vom 5. Juli).
Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.
