Düsseldorf (BoerseGo.de) - Der Energiekonzern E.ON hat die Erwartungen der Analysten für das Geschäftsjahr 2009 knapp verfehlt und sich zurückhaltend zum laufenden Jahr geäußert. Unter anderem wegen eines gesunkenen Gasabsatzes und niedrigerer Preise sei der Umsatz um 6 Prozent auf 81,8 Milliarden Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) schrumpfte um 2,3 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.
Die von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Analysten hatten im Mittel mit Erlösen von 82,9 Milliarden Euro und einem bereinigten EBIT von 9,9 Milliarden Euro gerechnet. E.ON selbst hatte ebenfalls ein bereinigtes EBIT von 9,9 Milliarden vorhergesagt. Den Rückgang beim bereinigten Konzerngewinn hatte der Vorstand in einer Spanne von 3 bis 5 Prozent prognostiziert.
Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine unveränderte Dividende von 1,50 Euro je Aktie vorschlagen.
Trotz entfallender Ergebnisbeiträge durch bereits durchgeführte Desinvestitionen in Höhe von rund 1 Milliarde Euro erwartet E.ON nach heutigem Stand für das Gesamtjahr 2010 ein bereinigtes EBIT um 0 bis 3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für den bereinigten Konzernüberschuss erwartet E.ON einen Wert auf Vorjahresniveau.
E.ON verbucht Gewinnrückgang
Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Top-Artikel | Datum: 10.03.2010
Bild: ©www.eon.com
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