Jersey City (BoerseGo.de) – Bei Rohstoffen droht ein Preisverfall bis zu 43 Prozent. Innerhalb der nächsten 16 Monate, so Walter J. Zimmermann Jr., Chef der technischen Analyse bei United ICAP in Jersey City im Bundesstaat New Jersey, könnten die Rohstoffpreise sich wieder auf das Niveau vom Februar 2009 bewegen. Zimmermann macht vor allem Deflations-Sorgen für das Preis-Verfalls-Szenario verantwortlich. Zimmer hat den GSCI Index, in dem 24 Rohstoffe enthalten sind beobachtet und festgestellt, dass der GSCI Index auf Tagesbasis seit September 2008 mit dem S&P 500 Aktienindex zusammenläuft. Damit diktiere der Aktienindex den Preis für Öl, Gas, Kupfer und Silber seit mehr als einem Jahr. Rohstoffe würden damit auf Grundlage von ökonomischer Erwartungen gehandelt und nicht mehr nach Angebot und Nachfrage. Das sei so noch nie zu beobachten gewesen, ergänzt Zimmermann. „Der Blob“ hat die Unabhängigkeit von Schlüsselrohstoffen vernichtet. Zimmermann beobachtet Preis-Muster sei den frühen 80 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Der derzeitige Markt sei geprägt von Deflations-Psychologie.
Düstere Aussichten für Commodities
Kategorie: News Warenterminbörsen | Rohstoff News | Sektor Rohstoffe | Datum: 10.08.2010
Diskussion zu diesem Artikel:
NEUE Umfrage
Laut Hedge-Fonds-Legende George Soros geht die in der Schuldenkrise von der EU verordnete Sparpolitik genau in die falsche Richtung. Führt Angela Merkel die Eurozone in eine Depression?

Sie müssen sich erst anmelden, um Kommentare abgeben zu können. Login
Kommentare (0)
Einen Kommentar abgeben: