Bundeskanzlerin Angela Merkel will durch ein Abkommen mit Kasachstan die Versorgung an Seltenen Erden sichern.
Versorgungslage für viele Seltene Erden "kritisch"
Am Mittwoch soll das Abkommen zwischen Deutschland und dem rohstoffreichen Kasachstan geschlossen werden. Damit würden deutsche Unternehmen die Möglichkeit erhalten in dem zentralasiatischen Land nach Seltenen Erden zu suchen und diese unter Umständen auch zu fördern.
Im Gegenzug sollen deutsche Unternehmen Kasachstan bei der Industrialisierung unterstützen. Bereits im Oktober wurde ein ähnliches Abkommen mit der Mongolei geschlossen.
Die Bundesregierung möchte mit dem Abkommen die Rohstoffinitiativen der deutschen Wirtschaft diplomatisch unterstützen. Zuletzt hatten sich zwölf große deutsche Industrieunternehmen zu einer Rohstoff-Allianz zusammengeschlossen und ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das die Versorgungslage von kritischen Rohstoffen verbessern soll.
Durch das starke Wachstum in den Schwellenländern wächst auch die Nachfrage nach Seltenen Erden, sodass die Versorgung von mehreren Metallen, die zur Gruppe der Seltenen Erden gezählt werden, als "kritisch" gilt - zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Förderbank KfW.
Über Seltene Erden
Die Metalle sind für viele High-Tech-Produkte wie Smartphones und Windkraftanlagen unverzichtbar. Derzeit wird etwa 95% der Weltproduktion in China gefördert, in der Vergangenheit sorgten Exportbeschränkungen für dramatische Preisanstiege.
Zwar gibt es auch außerhalb Chinas große Lagerstätten, diese werden aber zurzeit kaum abgebaut, da in der Vergangenheit durch geringe Lohnkosten die Förderung in China günstig war.
Investitionsmöglichkeiten
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Für die Richtigkeit der dargestellten Kurs-, Stamm- und Marktdaten wird keine Haftung übernommen.
Vergleichen Sie die hier wiedergegebenen Daten mit denen Ihrer Bank oder Ihres Brokers, bevor Sie eine Anlage tätigen.
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