Deutsche lassen zu viel Geld auf dem Bankkonto

Kategorie: Geldanlage | Datum: 01.11.2010

Frankfurt (BoerseGo.de) - Die Deutschen lassen zu viel Geld auf dem Bankkonto liegen. das ist das Ergebnis einer Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Demnach legen rund 40 Prozent der Deutschen ihr gesamtes Vermögen auf niedrig verzinsten Konten an. Dies entspreche je Bundesbürger etwa einem Vermögen von 52.474 Euro auf Girokonten und Sparbüchern, heißt es. In Lebensversicherungen steckten im Durchschnitt 9.060 Euro. Platz drei in der Anlegergunst belegten Investmentfonds mit 6.308 Euro, gefolgt von festverzinslichen Wertpapieren mit 4.005 Euro. Nur 2.136 Euro ihres Vermögens investieren die Deutschen in Aktien.
 
Die ZEW empfiehlt einen gesunden Mix aus verschiedenen Anlageformen. "Als relativ sichere Geldanlagen gehören das Sparbuch, das Tagesgeldkonto und Festgeld zum Sparen dazu. Höhere Gewinne winken dagegen bei festverzinslichen Wertpapieren, Investmentfonds und Aktien. Fonds bieten zudem den Vorteil, dass sie das Geld gleich auf mehrere Anlageformen verteilen", so das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.
Bild: ©iStockphoto.com/PowerChild

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Sebastian Weber,
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