München (BoerseGo.de) – Die Analysten von Goldman Sachs stufen die Aktie der Deutschen Telekom nach dem gescheiterten Verkauf der US-Mobilfunktochter weiterhin mit „Neutral“ und Kursziel 9,40 Euro ein. Nach Einschätzung der Finanzexperten sei die Meldung über den geplatzten Deal zunächst einmal negativ, allerdings sei die Entschädigungssumme aufgrund der gescheiterten Transaktion in Höhe von drei Milliarden Dollar üppig ausgefallen. Nachdem sich der Konzern nun doch nicht vom US-Markt zurückziehen könne und es aktuell an Alternativen in den USA fehle, sei es nun wichtig, ein nachhaltiges wirtschaftliches Modell für die US-Mobilfunksparte aufzubauen.
Nach Ansicht der Analysten bestünde für die Bonner die Option, dass sich T-Mobile USA mit dem Wettbewerber Sprint ein gemeinsames Mobilfunknetz teilt oder mit einem regionalen US-Anbieter zusammen arbeitet. Die Finanzexperten von Goldman Sachs favorisieren die erste Variante, da sie ihrer Ansicht nach die Kapitalintensität verringern würde und sich der Konzern die Chance bewahren würde, bei einer auf lange Sicht möglichen Konsolidierung des US-Marktes aktiv zu werden.
Christian Hoyer,
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