Bonn (BoerseGo.de) – Nach der Entscheidung der EU-Kommission, dass die Deutsche Post erhaltene Staatshilfen zurückzahlen muss, will der Konzern mit Sitz in Bonn gegen das Urteil klagen. Dieser Schritt sei mit der Bundesregierung bereits abgestimmt worden, wie es aus von der Deutschen Post weiter hieß.
"Die Rückzahlungsentscheidung der EU-Kommission ist nicht nachvollziehbar und entbehrt jeglicher Grundlage", erklärte Post-Vorstandschef Frank Appel. Die Beihilfe-Rückzahlungen können aus eigenen liquiden Mitteln geleistet werden, und würden das laufende Geschäft nicht beeinträchtigen, so Appel. Rückstellungen müssen nicht gebildet werden, ergänzte der Deutsche Post-CEO.
Nach Ansicht der EU-Kommission hat der Konzern ungerechtfertigt Staatshilfen in Höhe von 500 Millionen bis 1 Milliarde Euro erhalten.
Christian Zoller
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