
Traumauto verführte Raser: Aston Martin V12 Vantage Carbon Black Edition (Bild: Aston Martin)
Dem Fahrer wurde sein Geltungsbedürfnis zum Verhängnis. Er filmte nämlich seine Hochgeschwindigkeitsraserei – und stellte das Video in YouTube ein. Das Video fiel einer TV-Redaktion bei ihren Recherchen für einen Fernsehbericht auf. Nach der Ausstrahlung sah sich die belgische Polizei das Video nochmals genauer an.
Zum Verhängnis wurde dem Fahrer, dass er in dem Video selbst prahlte, dass es neben ihm nur zwei weitere Belgier mit so einem Aston Martin gebe. Aufgrund mehrerer weiterer Faktoren, wie der Wagenfarbe und dem Ort, konnte der einzig mögliche Kandidat dann auch schnell ermittelt werden. Weitere seiner Videos, die auch das Nummernschild zeigen, erhärten den Verdacht zusätzlich.
Jetzt wird’s für den Fahrer heftig: Es droht ihm ein Verfahren, bei dem er mit bis zu knapp 3.000 Euro Geldbuße und mehreren Jahren Führerscheinentzug rechnen muss. Und es kommt möglicherweise noch ein wirklich teures Ende: Auch seinen weit über 100.000 Euro teuren Wagen könnten die Behörden ihm nun abnehmen. (eh)
Engelbert Hörmannsdorfer,
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