DAX: Blick auf die Fed

Kategorie: DAX - MDAX - TecDAX News | Marktberichte | Trackbox: Intraday Marktkommentierung | Top-Artikel | Datum: 15.03.2010

Chart
delayed 6.723,73 0,46% mehr Optionen
Frankfurt (BoerseGo.de) - Der deutsche Aktienmarkt beginnt die neue Woche wieder gewohnt zurückhaltend. Nach den mageren Gewinnen der Vorwoche nehmen einige Spieler etwas Geld vom Tisch. Zum Wochenbeginn fehlen wie gewohnt die Konjunktur- und Unternehmensnachrichten, die die Kurse nachhaltig bewegen können. Daher werden wieder einmal die schon seit Wochen kursierenden Spekulationen aufgewärmt, dass das Boomland China - wegen seines starken Wachstums - möglicherweise vielleicht eine weniger expansive Geldpolitik fahren könnte als bisher. 

Im Laufe der Woche dürften die Kurse von weiteren Daten zur Konjunkturerholung beeinflusst werden. Heute Nachmittag ist bereits der New York Empire State Manufacturing Survey fällig, ein viel beachtetes Barometer für die aktuelle Industrieentwicklung im Ballungsgebiet, außerdem wird die Industrieproduktion vom Februar gemeldet. Im Laufe der Woche folgen die Baubeginne und -genehmigungen, die wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen sowie die Frühindikatoren  und der Index der Philadelphia Fed März, ein weiteres aktuelles Industriebarometer. Experten rechnen damit, dass einige der Daten noch unter der Reihe der Blizzards gelitten hatten, die die Ostküste der USA in den vergangenen Wochen heimsuchten.

Im Blickpunkt steht außerdem der morgige Zinsentscheid der Fed. Es wird zwar nicht mit einer Änderung des Leitzinses gerechnet, die Geldpolitiker könnten aber Hinweise auf den geplanten Abbau der Stimulierungsmaßnahmen geben. Da die USA bereits gestern auf Sommerzeit umstellte, kommen alle Meldungen eine Stunde früher als gewohnt.

Der DAX stagniert zur Mittagsstunde bei 5.944 Punkten.

 
Vorherige Seite
Gedämpfte Chinafantasie Seite (1/2)
Bild: ©www.flickr.com/telmo32

Diskussion zu diesem Artikel:

Über den Autor:

Gerhard Maier,
Redakteur

NEUE Umfrage

Laut Hedge-Fonds-Legende George Soros geht die in der Schuldenkrise von der EU verordnete Sparpolitik genau in die falsche Richtung. Führt Angela Merkel die Eurozone in eine Depression?


(Ergebnis anzeigen)

zum Umfrage-Archiv

  • Kursdaten: L&S Realtime - Börse Stuttgart + 15 Min. -
    Deutsche Börse AG + 15 Min.
  • provided by Teletrader Software AG & vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG
  • The Dow Jones IndexesSM are proprietary to and distributed by Dow Jones & Company, Inc. and have been licensed for use.
  • For the Terms and Conditions of Use of the Dow Jones IndexesSM please see here