New York (BoerseGo.de) – Die Aktien von Consol Energy Inc. steigen nach den Zahlen zum ersten Quartal an der Wall Street um mehr als drei Prozent. Kein Wunder: Die Erwartungen der Finanzgemeinde wurden übertroffen. Zudem hob das Unternehmen die Produktionsziele für Kohle für die Jahre 2012 und 2013 an. So recht nach dem Geschmack der Investoren. Der Hafen für den Export von Kohle in Baltimore soll ausgebaut werden, so dass der Export im laufenden Jahr um 50 Prozent gesteigert werden soll, bis 2015 soll eine Verdoppelung stattfinden. Die Kohle soll nicht nur an Stahlunternehmen in Asien geliefert werden sondern auch an Strom-Produzenten in China und Europa. Wir rechnen damit den Export auf 10,2 Millionen Tonnen steigern zu können, im Jahr 2010 hatten wir 6,8 Millionen Tonnen exportiert, sagte Bob Pusateri, Vize-Chef von dem Produzenten von Kohle und Erdgas. Wir sind überaus aktiv und können durchaus noch eine Schippe drauflegen, ergänzte er gegenüber Reuters. Für das Jahr 2015 rechnet Pusateri mit rund 15 Millionen Tonnen. Aus Europa wird die Nachfrage recht hoch bleiben. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass die Subventionen für den Kohleabbau gestrichen werden. Und auch in China sieht es nicht schlecht aus. Dort werden derzeit immer noch 87 Prozent des Stroms aus fossilen Brennstoffen, hauptsächlich Kohle hergestellt. Und hinzu kommt nach den Worten von Pusaterie Indien. Wir sind in Gesprächen und wir werden zu Ergebnissen kommen, so Pusaterie weiter.
Consol Energy: Kohle mit Kohle
Kategorie: US-Markt News | Sektor Rohstoffe | Sektor Industrie | Datum: 28.04.2011
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