China sieht in Gold kein Hauptinvestment
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Datum: 09.03.2010
New York (BoerseGo.de) - Für China ist es unwahrscheinlich, dass Gold dem Land als vordergründiges Investment bei einer Diversifizierung seiner Reserven dient. Dies berichtete Bloomberg unter Berufung auf den Chef der Währungsbehörde, Yi Gang. Als Grund für die Vorsicht gegenüber Gold führt dieser unter anderem die Preisrisiken bei dem Edelmetall an. Der Goldpreis habe in den vergangenen Jahren erheblich an Wert gewonnen. Rückblickend auf die vergangenen 30 Jahre habe sich der Goldpreis einmal stark nach oben und dann wieder deutlich in die andere Richtung bewegt. Im übrigen stelle der Umfang des weltweiten Goldmarkts nur eine geringe Größe dar. Falls China den Preis durch Käufe nach oben hievt würden darunter die inländischen Goldkonsumenten leiden. In China beziffere sich der Privatbesitz bei Gold auf mehr als 3.000 Tonnen. Mittel-bis langfristig diene Gold den Investoren nach wie vor zur Absicherung gegenüber Schwächen von wichtigen Währungen wie etwa dem Dollar oder Euro. “Hinsichtlich der von manchen an uns gerichteten Empfehlung, unsere Goldreserven aufzustocken werden wir darauf unter Berücksichtigung der Marktbedingungen nur vorsichtige Erwägungen treffen”, führte Yi weiter aus.
Bild: ©www.flickr.com/covilha
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