China: Wen Jiabao sieht Gefahren für Wirtschaft
Kategorie:
Asien-News |
Datum: 05.03.2010
Peking (BoerseGo.de) - In China hat Premierminister Wen Jiabao im Rahmen seiner Rede vor dem Volkskongress vor verborgenen Konjunkturrisiken gewarnt. Gefordert sei ein hartes Durchgreifen gegenüber Immobilienspekulanten, zumal sich die Regierung mit gefahrvollen Folgen aus der Flutung der Wirtschaft mit Geld konfrontiert sieht. Die Inlandskonjunktur ringe noch immer mit einigen bedeutenden Problemen. Dabei machte Wen auf die Überschusskapazitäten im verarbeitenden Sektor und die schwache Unterstützung durch das Einkommenwachstum aus ländlichen Regionen aufmerksam. Der Premier bestätigte weiters das von der Regierung gesetzte Ziel eines Wirtschaftswachstums von 8 Prozent mit einem gleichzeitigen Inflationsziel von 3 Prozent. Gefordert seien zudem stabile Verhältnisse im Bereich der Währung. Es erfolgte darüber hinaus eine Bekräftigung der Strategie für eine angemessene lockere Geldpolitik und fiskaler Maßnahmen, um bleibende Auswirkungen aus der internationalen Kreditkrise zur Bewältigung zu bringen. Die Regierung dürfe den Turnaround der Wirtschaft nicht als fundamentale Besserung der konjunkturellen Situation verstehen, führte der Premierminister weiter aus.
Bild: ©www.flickr.com/World Economic Forum
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